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Schweiz nimmt dank innovativem Kollaborationsportal IES-KSD Vorreiterrolle ein
Davos- 01. Februar 2010 – Zum sechsten Mal in Folge übernahm das Informations- und Einsatz-System (IES) des Koordinierten Sanitäts-dienstes (KSD) in der Schweiz - zusammen entwickelt mit dem IT-Beratungshaus itelligence - eine wichtige Rolle im Rahmen des KSD in der Gewährleistung der Sicherheit und der optimalen sanitätsdienstlichen Versorgung im Falle eines Schadensereignisses für die 2500 Persönlich-keiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft während des WEF 2010 in Davos. Dank der neuen Funktionalitäten und Module im IES wie beispielsweise dem Kontaktmanagement, dem Impfmanagement oder dem SanHist Manager (Offline Client) kann die Schweiz auch dieses Jahr seine weit-reichenden Erfahrungen in der organisationsübergreifenden effizienten Zusammenarbeit im Fall von Grossschadenslagen in die diesjährige Diskussion unter dem Motto: „überdenken, umgestalten, erneuern“ mit einbringen. „Das Treffen muss auf die aktuellen Ereignisse in der Welt ausgerichtet werden und es ist unverkennbar, dass das derzeitige System der globalen Zusammenarbeit zu wünschen übrig lässt.“ betonte Professor Klaus Schwab, Gründer und Executive Chairman des World Economic Forum im Rahmen einer Pressekonferenz am Haupt-sitz des WEF in Genf. Gerade die jüngsten Erfahrungen auf Haiti haben gezeigt, von welch grosser Wichtigkeit es ist, dass Länder und Organisationen in Krisensituationen abgestimmt handeln. Die Schweiz kann hier mit dem Einsatz des IES seit 2004 bereits mit umfassenden Erfahrungen und Best Practices die Diskussion sowohl auf technischer als auch auf politischer Ebene konkretisieren. Das IES, basierend auf der service-orientierten SAP NetWeaver Technologie, ermöglicht die Zusammenarbeit aller beteiligten zivilen und militärischen Einsatz- und Rettungsorganisationen wie Sanitätsnotrufzentralen, Rettungsdienste, Krankenhäuser, Feuerwehr, Polizei und Armee im Alltag, in besonderen und ausserordentlichen Lagen. Nun wurde das System von den Realisierungspartnern um drei weitere Module erweitert: dem Kontaktmanagement, dem Impfmanagement, und dem SanHist Manager. Im Falle einer androhenden Pandemie greift das Kontaktmanagement, indem es die bereits betroffenen Personenkreise identifiziert und den Kontakt zu Ihnen organisiert. Betroffene Personen können schnell behandelt oder unter Quarantäne gestellt werden, um so eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Ist eine Pandemie bereits ausgebrochen organisiert das Impfmanagement die gesamte Administration, die unterschiedlichen Impfprozesse von betroffenen Risikogruppen oder auch der gesamten Bevölkerung sowie besondere Datenerhebungen bedarfsgerecht und effizient. Denn für eine Bekämpfung einer Pandemie ist das schnelle, gezielte Impfen der Erfolgsfaktor Nr. 1. Zudem ermöglicht der SanHist Manager die Aufnahme von Patientendaten am Ort des Geschehens offline mit Hilfe von „Digital Pens“. So können kritische Informationen vom Ort des Geschehens schnellstens und nachhaltig ausgetauscht werden. Rudolf Junker, Schweizer Koordinierter Sanitätsdienst über das IES: „Bei Unfällen, in Notlagen, Naturkatastrophen und Krisensituationen, ist eine reibungslos funktionierende Logistik sprichwörtlich „überlebenswichtig“. Sie hilft den Einsatz- und Rettungskräften, die Übersicht zu behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es ist somit überaus erfreulich, dass das IES als innovatives webbasiertes Kollaborationsportal für die Koordination und das Management von Notfällen etabliert werden konnte. Nicht zuletzt aufgrund der vielen positiven Erfahrungen des IES im Einsatz bei verschiedensten Grossereignissen wie die EURO 2008, dem WEF Forum 2005 – 2010, etc., ist es wichtig, dass wir im gegenseitigem Austausch auch anderen Nationen das IES, welches heute schweizweit in allen Lagen eingesetzt wird, vorstellen und sie von unseren „BestPractices“ profitieren lassen können.“ Claude Flükiger, Geschäftsführer itelligence: „Organisations- und Ländergrenzen lassen sich mit dem webbasierten IT-System mühelos überwinden. Das IES-Modell hat das Potenzial, in unterschiedlichsten Bereichen Verwendung zu finden. Die Service-Oriented Architecture (SOA) von SAP liefert uns ein zukunftsorientiertes Grundkonzept für servicebasierte Prozesse, die sich bei Bedarf flexibel erweitern oder anpassen lassen“, so Claude Flükiger weiter. „SAP NetWeaver dient dabei als technisches Fundament und unterstützt uns insbesondere beim Aufbau der für die Rettung so wichtigen Echtzeit-Prozesse.“
